Originaltitel: Fast & Furious
Herstellungsland: USA 2009
Länge: 107 min.
Regie: Justin Lin
Darsteller: Vin Diesel, Paul Walker, Jordana Brewster, Michelle Rodriguez, John Ortiz, Laz Alonso
Ganze acht Jahre ist es jetzt schon her, dass die beiden Pin-Ups Vin Diesel und Paul Walker gemeinsam für den ersten Teil der „The Fast and the Furious"-Reihe vor der Kamera die Reifen haben quietschen und qualmen lassen.
Der zweite Teil konnte zwar ohne Diesel, wenigstens aber mit Walker aufwarten. Und spätestens beim dritten Aufguss war auch der über alle Berge.
Dass die jeweiligen Karrieren von Diesel und Walker in der Zwischenzeit eher mäßig liefen, dürfte ein Grund gewesen sein, der PS-Orgie noch einmal einen Reboot zu verschaffen.
Harte Kerle, starke Karren - da dürfen die Damen nicht fehlen: Michelle Rodriguez und Jordana Brewster machen das Quartett wieder perfekt.
Letty & Dom ##Fotos: Veranstalter##
Diese vier Akteure, wie bereits in Teil 1, neu vereint sehen zu können, war für mich auch so ziemlich der einzige Grund ins Kino zu gehen - auch wenn sie durch die Bank weg nicht schauspielern können, aber hey...
Nun erstmal zum Nebensächlichsten - der Handlung: Nachdem Bulle Brian O´Conner (Paul Walker) seinen Busenkumpel und leidenschaftlichen Gesetzesbrecher Dominic Toretto (Vin Diesel) im ersten Teil hat
laufen lassen, sieht die Welt ganz anders aus.
Dom steht auf der Fahndungsliste des FBI hoch im Kurs und somit entschließt er sich kurzerhand seiner Freundin Letty (Michelle Rodriguez) den Laufpass zu geben, damit die ein freies Leben führen kann. Schöne Scheiße nur, dass Letty kurz darauf ermordet wird. Dahinter steckt irgendein Drogendealer (John Ortiz) oder so und Dom schwört ordentlich Rache und lässt fortan nur noch seine Mukkis und sein Muscle-Car für sich sprechen - kurz: Es gibt ordentlich auf die Fresse.
Was Brian damit zu tun hat? Er ist halt Bulle und eh auf den Bösewicht angesetzt, was ihn zwangsläufig mit seinem Anabolika-Genossen zusammen bringt. Gleich mal wieder ein bisschen Zeit, um mit dessen Schwester Mia (Jordana Brewster) neu anzubändeln...
Natürlich gibt die gesamte Reihe nicht wirklich viel her. Die Zutaten sind einfach und immer gleich: Harte Typen, drehmomentstarke Personenkraftfahrzeuge ... dann kommt ne Weile nix und dann ganz
frauenverachtend heiße Ladies in knappen Kostümen als Beiwerk, yeah - prost!
Diesel und Walker geben sich gewohnt hölzern und emotionslos. Dazu gibt es Macho-Sprüche satt. Kurzum: Kein Klischee bleibt unbenutzt.
Was stark ins Auge fällt, ist, dass sich die Produzenten doch sehr von Vorbildern wie dem neuen 007 (Verfolgungsjagd zu Fuß) oder der Bourne-Reihe (Wackelkamera) haben inspirieren lassen, was dem Film sehr zugute kommt.
Wie seine Vorgänger, kann „Fast & Furious" aber das Tempo nicht halten und weist deshalb einige Längen auf. Dennoch macht es wieder mehr Spaß, dem Originalcast beim Schrotten der bekannten 10sekunden-Autos zuzusehen.
Lobend erwähnen möchte ich noch die beiden Trailer zum Film, die mir sogar Vorfreude auf diesen reinen Männer-Streifen beschert haben. Und schaut euch noch mal das Kinoplakat (oben) an - ich find´s schweinegeil!
Fazit: Nur für Männer: Kumpels schnappen, Bier mitnehmen, keine Erwartungen haben und Hirn auf Standby schalten - dann wird´s ein unterhaltsamer Abend.
007elix am 07.04.2009
007elix gibt dem Film 3 von 7 Siebenen
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